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Das Warten

Wenn es eine Sache gibt, in der ich wirklich schlecht bin, dann ist das im Warten. Sei es nun auf eine Antwort, den Kellner, auf Godot... Meine Persönlichkeit verkümmert beim Warten binnen kürzester Zeit zu einem nervösen Wrack, dass schon 20 Minuten vor der Deadline unruhig mit den Hufen scharrt.
Warten ist die Impotenz jeglicher Produktivität! Wenn ich mir nur vorstelle, was ich alles schaffen könnte, sässe ich nicht wieder mal auf der 46 Richtung Wuppertal fest. Ich könnte einkaufen gehen. Das Leergut wegbringen. Ein Buch schreiben, ein Haus bauen, die Regierung stürzen, aber was tu ich stattdessen? 
Ich stehe auf Gleis 1 und warte. Auf die Bahn. Dabei gilt die Faustregel, je unangenehmer das Wetter, um so länger lässt sie auf sich warten. Es hat schon seinen Grund, wenn hier der Artikel für die feminine Form gewählt wurde. Schließlich heißt es „Die Bahn“.
Hiesse es der Bahn, wäre er aller Wahrscheinlichkeit konstant pünktlich, und ich müsste nicht in dieser endlos langen McDonalds Schlange anstehen und warten. 
Das Prinzip Fast Food wurde hier anscheinend noch nicht so ganz verinnerlicht. 
Wobei die leicht nuttig wirkende 18 jährige Kassiererin, die mich mit ihrem quietschenden Kaugummi ein bisschen an die Milka Lila Kuh erinnert, ja eigentlich gar nichts dafür kann, dass ihre auf einen BMI von 30 angeschwollene Kundin sich nicht zwischen dem Ceasar und dem Gartensalat entscheiden kann. Würde sie einfach, wie scheinbar all die Jahre zuvor auch, ihre 5 Cheeseburger nehmen und gehen, würde das den Hunger bis zu ihrem Kühlschrank bestimmt entschärfen, und ich wäre nicht genötigt hier auf den Techniker der Telekom zu warten. Der irgendwann zwischen 08:00 und 18:00 Uhr kommt.
Das nenn ich doch mal ein adäquates Zeitmanagement, das versuche ich gleich auch. Ich rufe meinen Chef an und sage “Chef. Ich komme morgen irgendwann zwischen 08:00 und 18:00 Uhr zur Arbeit. Ich wollte dich nur eben informieren, dass du dann auch da bist.”
Ich kann mir schon denken was der sagt. “Wie stellst du dir das vor? Das geht nicht! Wir sind hier nicht bei der Telekom. Und außerdem kommen da bei mir schon die Handwerker.”
Und so will der Wecker für den nächsten Tag schließlich doch noch gestellt werden. Nur um nach dem Aufstehen sofort vor dem WG Klo warten zu müssen. Und am Bahnhof. In der Bahn selber. Auf der Arbeit, in der Kantine, auf der Autobahn, im Supermarkt, auf die Frau. Das macht mich wahnsinnig!
Und wer ist Schuld? Die Langeweile.
Die Langeweile ist der Rohstoff des Wartens. Ohne sie, gibt es kein Warten. Denn ohne Langeweile, wird das Warten nicht als Warten empfunden. 
Was also ist die einzig logische Schlussfolgerung dieses Gedankenganges? Das Aushebeln der Langeweile. 
Also heisst es den Kopf einschalten, und nach adäquaten Lösungen suchen.
Dieser weiss auch schnell Abhilfe, und rät zu Automatismen. Die beschäftigen dich. Lenken dich ab. So bekommst du nicht mit, dass du eigentlich wartest. Bis die Bahn kommt, kannst du ja noch eben beim Bäcker rein und einen Kaffee mitnehmen. Und während der Fahrt die Zeitung lesen. 
Das mag für viele gut funktionieren. Dumm nur für all diejenigen, die schnell merken, dass dieser Schritt kein Fortschritt ist. Denn was ist schlimmer, als alles Warten der Welt?
Immer und immer und immer und immer wieder das Gleiche zu tun. Anstatt auf die Bahn zu warten, stehst du plötzlich jeden Morgen beim Bäcker an und kaufst dir einen Kaffee. Und bis der Arbeitsrechner im Büro hochgefahren ist, kannst du dich schonmal um die nächste Fuhre Kaffee kümmern. Anstatt auf den Feierabend zu warten, arbeitest du. Und anstatt auf die Arbeit zu warten, sitzt du vor dem Fernseher.
Und so legen sich immer mehr Gewohnheiten wie ein grauer Schleier über deinen Alltag. Und bleibst du blind für die schleichende Vorherrschaft der Automatismen, und pflasterst die Zeit des Wartens weiter mit Gewohnheiten, tritt das in Kraft, was wir eigentlich verhindern wollten.
 Das Leben verkommt zu einer grau nuancierten, unbunten Existenz, wird ereignislos und somit unweigerlich... Langweilig. 
Und um genau das zu umgehen, bringt doch einfach das nächste Mal wenn ihr auf irgend etwas wartet, ein bisschen Chaos und Anarchie in eure täglichen Rituale. Trinkt das Feierabendbier einfach mal vor der Arbeit. Lest die Tageszeitung im Büro, und verlegt den Karaoke-Abend in das Wartezimmer eures Hausarztes. Denn sonst, gibt es nur noch eines, auf das ihr warten könnt. Und das wäre der Tod.
Und dafür, ist das Leben... Einfach zu schade.



Aufstiegs Haiku

Bröker läuft in den
Strafraum. Vorbei an drei Berlinern,
und zieht ab.



Methylen-Dioxy-Methamphetamin - oder - Warum ihr besser die Finger von Ecstasy lassen solltet

Düsseldorf Altstadt. Mein inflationärer Gebrauch von Schnaps und Bier, zwingt mich in ein Taxi. Der Wagen hält vor der Kneipe, und man öffnet mir die Türe. Ich steige zu, wir fahren geschätzte 100 Meter, biegen links ab, und halten an. Jemand macht die Türe wieder auf. 
„Aussteigen.“ Ich steige wieder aus.
„Ganz schön ruppiger Ton. Was ist los? Hab ich was verbrochen?“, frage ich, sehe mir den Taxifahrer etwas genauer an und frage mich, ob der, als ich eingestiegen bin, eigentlich auch schon uniformiert war. Ein Blick auf‘s Taxi, ist grün. Muss wohl.
„Ihr habt jetzt nicht ernsthaft für nen 100 Meter Weg euren Dienstwagen benutzt oder?“, frage ich. „Rein da.“ Die Uniform schiebt mich durch eine Glastüre. „Ihr seid doch mal echt voll die Umweltnazis oder!“, schimpfe ich lautstark drauflos, sehe mich um, und komme mir vor, wie Günter Grass beim israelischen Empfangsball. Bullen. Überall Bullen. Hier muss irgendwo ein Nest sein, denke ich. 
Und dann fällt es mir wieder ein. Warum ich hier bin. Und warum mir niemand etwas kann, solange ich meine Hand nur geschlossen halte. Kacke. Wie werde ich das Zeuch jetzt wieder los, denke ich. Als mich plötzlich eine für meinen Zustand beachtenswerte Eingebung durchfährt.
„Ich muss mal.“
„Hier lang.“ Minimalismus-Konversation. Das Leben könnte so einfach sein.
Eine Klapptüre. Ein Flur, eine Türe, weisse Fliesen, ein Urinal. Mit meiner leeren Hand fische ich in meiner Shorts rum, ertaste einen Stumpen, und drücke meine Klamotten so weit zurück, dass er halbwegs frei liegt. Natürlich kommt nichts. Aber das war auch nicht der Plan, ich wollte Beweismittel vernichten. Aber jetzt, wo ich hier stehe, die Hand nur leicht öffnen müsste, bringe ich es einfach nicht über‘s Herz. Dat jute Zeuch... 
Ich packe alles wieder ein, und lasse mir mein Nachtquartier zeigen. Das sieht aus, wie in Beton gehauen. Wände, Boden, Decke, alles nahtlos. Links eine in den Raum reichende Auswuchtung; soll wohl das Bett darstellen; auch die nahtlos. Die grüne Stahltüre hinter, und die Kamera rechts oben von mir, sind die einzigen Fremdkörper in diesem totalitären Gesamtkunstwerk. Ich kauere mich unter die Kamera, hoffe dass sie keinen Weitwinkel hat, und fahre mit der Zunge mehrmals über meine Handinnenfläche. Beweise vernichtet, gute Reise.
Ob das hier ein Architekt entworfen hat, denke ich. Und wenn ja; ey hat der dafür Geld bekommen? Wer hat den bezahlt? Der Steuerzahler? Hab ich mir den Scheiß hier selber finanziert? Das sieht so aus, als hätten die alles in Beton gegossen, und sich dann, wie so‘n scheiß Maulwurf, von aussen nach innen durchgewühlt. 
Ich krieche über den Boden, und suche nach Beweisen für meine Theorie. Der Zement ist übersät mit Klugscheißer-Weisheiten aus Omas Küchen-Kalender. Zum Beispiel der hier: „Wer das liest, hat ein Problem.“ Aha, denke ich. Das passiert also, wenn man den Leuten den Fernseher weg nimmt. Ein paar cm weiter der nächste Erguss. „Na, wo ist das Klo.“. Das Klo, denke ich. Das Klo ist eine gute Idee. 
Neben der Türe entdecke ich eine rudimentäre Form der Gegensprechanlage.
„Hallo?“ Nur ein Knacken. „Halloo! Ich brauch mal Klopapier.“
„Die Zelle hat kein Klo.“, schallt es aus der Wand. 
„Das wäre der nächste Punkt gewesen.“, sage ich. „Und wer zum Henker hat den scheiß Architekten Bezahlt!“
„Das ist eine Notruftaste! Die ist für Notfälle. Also Finger weg!“, schnauzt mich die Wand an. Ein bisschen Service am Kunden, könnte diesem Laden echt gut tun. 
Plötzlich bemerke ich einen dezentem MDMA-Schleier, der sich langsam aber bestimmt von hinten über meine Wahrnehmung legt. Ich werde unruhig, beginne im Kreis zu laufen, und grummel vor mich hin.

 

Wie viel sind hinter Gittern, die die Freiheit woll‘n
Wie viel sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen

 

Gefühlte 37 Tage später, ich laufe noch immer im Kreis. 
Wenn ich das nur lange genug durchziehe, und pro 100 Umdrehungen 1 mm Boden abtrage, dann ist es eigentlich nur eine Frage von.... Minuten, bis ich hier wieder raus bin. „HA!“, brüll ich in die Kamera. „Hättet ihr nicht gedacht, dass...“
Mein Blick schielt leicht nach rechts, in Richtung meines Zeigefingers. Dessen Kuppe beginnt nämlich gerade sich zu pellen. Das Ganze sieht aus, als würde jeden Augenblick eine Blüte sprießen. Was da jedoch unter meinem Fleisch hervor gekrochen kommt, hat so rein gar nichts mit Botanik zu tun; da schiebt sich ein Edding aus meinem Finger. Und nicht irgend einer. Meine Hand schickt den dicksten Edding auf Reisen, den diese scheiß Welt jemals gesehen hat. Und schlagartig verstehe ich alles. Das Betreuungsgeld, den Soli, das Dosenpfand, das Leben. Ich bewege mich auf die Wand zu, und male mit meinem Zeigefinger ein braunes, rostiges Stahltor auf den Beton. Ich öffne es, und in der nächsten Sekunde knistert warmer Sand unter meinen Fußsohlen. Ich ziehe meine Sonnenbrille auf, setze mich an die Strandbar, bestelle mir ein Bier, und bagger das junge Ding neben mir an. Wir verschwinden auf ihr Hotelzimmer, und vögeln die ganze Nacht.
Gar nicht so übel denke ich. Hier sollte ich öfters mal abhängen.



Autobahn - Haiku

Ein Reh liegt auf der
Autobahn. Verteilt auf der
mittleren Fahrbahn.



Die rote Couch... und weisses Pulver (Cut-Up)

„Ich versuche diesen Abend hier nüchtern zu... öffnen dir den Zugang zu aller Wärme und so viel... klappt das wohl eher nur bedingt... die Haut abzuziehen und deinen Knochen... Ahnung.“, rutscht es aus meinem Rachen... Fresse! Setzen!... sind dazu da, verhärmte Leute aufzunehmen... „Na junger Mann. Wie wäre es denn mit einer Frau... Sie sitzt da und starrt jedermann an, die üblichen... und einem geregelten Einkommen, dass die... zurückzustarren denn von ihren Augen geht ein... abbezahlen kann.“ Immer wenn solche Fragen... wie eine unmittelbare Gefahr in der... irgendwo ein Punkrocker.
Er griff nach ihrer Hand. Die gab ihm Sicherheit... die bringt bestimmt einen um.“ Der Morgen... schon bei ihrer ersten Begegnung... überschwemmt und durchdrungen zu dem... Finger berühren. Das hätte ihm gereicht... Dann stand sie in einem Drugstore... Und jetzt wollte er ihren ganzen Kopf. Und ihn... volle Stunden damit beschäftigt jede einzelne... Nimmt sich einfach den Nächsten und rangiert... sie hatte nur noch zehn Cent und konnte nur... einen emotionaler Blinddarm.
Die Füße werden feucht, und er spürt, dass... Glücksbringer und Schicksalszeichen sein - ihre... Sonne geht auf, und der nächste Schwall... der kleinen viereckigen Bilder von Cable-Car... Bahnhof. Er selbst hätte mit dem Ersten gehen... blauen Himmel, und die Angestellten wunderten... sollen. Doch dann kam diese Couch. Er hatte... Strümpfe, schmutzige Knie, schaut sich... Gleiche, aber eben nicht die Selbe. Bis er das... offenen Mann weggelaufen, zum großen... gebrannt hatte. Gleich am ersten Abend... bunte Postkarte gesehen.“ In der Nacht... mit Kippe in der Hand eingeschlafen, zack, Brandloch... sehen können wo sie mit ihren (wieder) letzten... ritzen Herzen in Bäume, die Anderen glimmen... und in ihre Milch heulte, dauernd von... soll‘s. Damals war das noch romantisch. Jetzt.... Heran gemacht hätten, aber nichts... ihrem Neuen Hockt, sein Ding in sich drin, und... ein Kind - und: „Warum haben dir nicht Julien... 
Er bemerkt, dass es inzwischen hell geworden ist... doch gleich, sie hatten Angst vor mir, sie... musste schon ziemlich lange hier so stehen... sie blieben sachlich distanziert,... Fleck auf seinem T-Shirt. Er nimmt den Blick... ein paar mal zog Julien seine Kopf-an-Kopf... vorbei laufen, der ihn mitleidig ansieht. Sein... Geständnis hörte flippte sie wie gesagt fast... den Kopf sehen. So als spüre er, nur im vorbeigehen... beinahe wieder auf um wegzulaufen - aus... was der wohl von mir denken muss“, überlegte... das Risiko neuen Wahnsinns, hatte ich meine... völlig bescheuerten, der eineinhalb Stunden... an ihr und sagte mir deshalb: „Am Besten... dass die Sonne ihn trocknet. Naja. Ganz so... schauen nach einem anderen Mädchen, weiß,... rote Couch hinterher, die auch noch... eine prachtvolle Affäre und ich hoffe nur... problemlos nen Tennisball darin verschwinden lassen... sie beim Kochen schlampte und anschließend... geht er nicht mehr zur Arbeit. Er ruft an, meldet... anfänglich gar nicht gefiel, bis ich merkte, dass... Whiskey. Und geht nach Hause. Bis zum Mittag... und das Geschirr nach einer Weile eben doch... heute ja kein blau machen ist.
Ich lief also zu Betty wegen der zwei Dollar... umgeben von ausrangierten Küchengeräten,... eben dem Tod entgangen, und Geld war das... gut erhaltene Esecke, bildet mit rotem... Brosche (ein albernes Hilfsmittel, erfunden von... Zentrum. „Was fällt der scheiß Kuh eigentlich ein... Fleisches und solcher Fragen wie: wer besitzt... haben wollen. Ich habe die schließlich zur... ihren 2 $ die Straße hinunter zu dem Laden.
Kaffeetrinken in einer Cafeteria, saß alleine an einem... sich für einen Seufzer auf, und er denkt an... die Reflexionen des Regens in Glasscheiben... Bundfaltenhosen, Strickjacken,... Lebensmittelauslagen mit kalten Platten, und... gerne mal hinweg gesehen wurde, stellte... aus der Kaffeemaschine. Wie warm die Welt doch ist... Frage: „Und? Was sind denn so ihre... symbolische Münze zu besorgen - sie öffnen.
zu essen wie du willst - du brauchst dir nicht... überstehen. Aber so wie sich das hier gerade... nicht in Hinterhöfen abzunagen - solche Orte... durchzuckte es seine Synapsen... und zu trösten, die Zuspruch brauchen. Sie... bestmöglichen Typen haben nicht den Mut zurück... auf die sie liebt, einem Kind, das auf sie hört,... wildes pulsieren aus und sie spüren so etwas wie... Familie unterhalten, und das Häuschen... Apokalypse ihres angespannt gierigen Nackens... auf diese Weise beantwortet werden, stirbt... doch keine Frau.“ „Die verrückte Indianerin... kam, und sie ging fröhlich und von Gefühlen... und bewahrte ihn vor Dummheiten... um die Brosche zu kaufen - und dann... anfassen. Nicht sexuell. Nur kurz ihre... drehbaren Postkartenständer und zwar zwei.
Postkarte gründlich zu untersuchen denn sie hatte... an seinem Knie zerschmettern lassen... zwei Postkarten kaufen und diese zwei mussten... ihre gemeinsame Vergangenheit aus, als... perfekt verkörpern, mussten persönliche... gierige Lippen entspannt beim Anblick der kleinen... nur Regen sein Gesicht bedeckt... Schatten, Chinatown, Blumenständen, blauen... Arbeitnehmer hiebt seine Ärsche in Richtung... sich: „Zwei Stunden steht sie schon da, ohne... einen, und schon lange auf der Arbeit sein... Postkarten an, ist wahrscheinlich von ihrem besoffenen... gedacht, es sei eine Andere. Schon die... Laden der Bleichgesichter, hat noch nie eine... Loch sah, dass er mit seiner Kippe rein... davor hätten sie sie in der Marker Street... gekauft, eingezogen, gevögelt, mit der... Zehn Cent und einem Milchglas bei Fosters... doch. Damals war‘s nicht so schlimm. Die... Menschen angestarrt, die sich gerne an sie... glimmen eben Brandlöcher in die Couch was... unternahmen, aus Angst, denn sie war wie ein... war es wohl nur noch lästig, wenn sie auf... Jack Steen oder Walt Fitzpatrick eine stille Ecke... und dabei auf das geritzte Herz ihres Ex gucken... ein paar Dollar geliehen?“



Amphetamin-Paranoia

„Ihr heckt gerade was gegen mich aus, oder?“
„Was is?“
„Ihr wollt mich los werden. Stimmt‘s?“
„Ey, komm mal klar.“
„Ich hab‘ euch doch gar nichts getan!“
„Ey hier hat auch niemand was gegen dich. Fahr dir mal kein Film.“
„Ihr wollt mich auf die Reise schicken, oder? Tolle Freunde seid ihr.“
„So. Jetzt atme mal tief durch, und komm wieder zu dir. Hier will dich keiner auf ne Reise schicken.“
„Ihr seid zu krass. Ehrlich. Ich hab euch gar nichts getan. Ich geh jetzt.“
„Ey jetzt bleib doch mal hier.“
„Lass sie doch. Wenn die meint, die muss jetzt gehen, bitteschön. 
„Ey du kannst die doch auf so Paranoia nicht alleine draußen rum laufen lassen.“
„Ihr wollt mich im Rhein ersaufen, stimmt‘s? Und ich dachte, ihr seid meine Freunde.“
„Ey jetzt setz dich erstmal wieder hin. Ehrlich. Dir will hier keiner was. Du schiebst dir gerade nur nen ziemlich miesen Film. Alles ist gut. Setz dich. Hier. Trink was.“
„Was ist da drin?“
„Wo.“
„In dem Glas.“
„Bier?“
„Ihr habt mir da irgendwas rein getan.“
„Ey komm. Lass die gehn. Das halt ich nicht aus.“
"Doch. Habt ihr. Gerade. Als ich nicht hingeguckt habe."
„Jetzt setz dich wieder hin ok. Keiner hat dir was in‘s Glas getan.“
„Und selbst wenn. Hat dich sonst auch nicht gestört.“
„Ey hältst du jetzt mal die Fresse!“
„Ich?“
„Ja du. Hab ich dich schonmal auf so nem Film kleben lassen?“
„Keine Ahnung. Hast du?“
„Ne. Hab ich nicht. Und jetzt halt‘s Maul, und hilf mir mal hier.“
„Wo is sie hin?“
„Hä? K.?“
„Weg.“



Tagtraum

Manchmal.
Wenn ich Nachts ein Motorrad
aufheulen höre.
Dann stelle ich mir vor,
es wäre ein Flieger-Alarm.
 
Alle halten ihr unbedeutendes Leben an.
Uniformen mit Aktentaschen
blicken sich hilflos um.
Werden sich ihrer
Überflüssigkeit bewusst. 
 
Dann sehe ich nach oben.
Der Himmel verdunkelt sich.
Bomber lassen keinen Platz
für einen funken Sonne.
Oder Hoffnung.
 
Wie ein Teppich
legen sich Bomben
wellenförmig
über organische Scheiße.
 
Um mich herum
zersplittert Metall.
Reißt es Arme aus.
Und Beine.
Köpfe.
Schwänze.
Existenzen.
 
Und trotzdem ist es leise.
Niemand schreit.
Es gibt nichts zu bedauern.
 
Ein Kopf fliegt an mir vorüber.
Es ist besser so,
sagt das Gesicht.
Recht hast du,
sage ich. 



Und die Nilpferde kochten in ihren... MDMA (Cut-Up)

Sieben Tage lang lag sie im Bett und starrte... nahtlos. Links eine in den Raum reichende... Jetzt über den Tod ärgern, dem sie... auch nahtlos. Die grüne Stahltüre hinter... Menschen, die sich trotz heftigem Brechreiz... einzigen Fremdkörper in diesem totalitären... Groll gegen Werden und Vergehen und... hoffe, dass sie keinen Weitwinkel... den Tod ebenso sträubte, wie gegen... meine Handinnenfläche. Beweise vernichtet,... ausgedrückt. „In gewisser Weise versteinert sie... Philip mit seinem Vater nach New York... Und wenn ja; ey hat der dafür Geld... Etwa ein Jahr nach ihrer Ankunft... hab ich mir den Scheiß hier selber... von 20 Kilo Heroin gefasst. Er bekam 5 Jahre... in Beton gegossen, und sich dann, wie... zum armen Mann... durchgewühlt.
„Menschen“, sagt der Landarzt bedächtig, und... Beweise für meine Theorie. Der Zement ist... genommen gut. Nein warte.“, unterbricht er... Omas Küchen-Kalender. Zum Beispiel der hier:... „Ich weiß was du sagen willst. Aber ich bin... ich. Das passiert also, wenn man den Leuten... ganze Menge an Jahren mehr auf dem Buckel als... der nächste Erguss. „Na? Wo ist das Klo.“... Ein alter Knacker. Aber...“
„Auch in dieser gesellschaftlichen Vorstadium... mal Klopapier.“... Heutige Vorbilder für den künftigen Künstler... Wand... um so näher kommen wir dem perfekten... ich. „Und wer zum Henker hat den scheiß... „Also“, sagt Barbara. „Vielleicht ist die Atlantic-... Gesellschaft. Aber Roosevelt und Churchill sind... Finger weg!“, schnauzt mich die Wand... „Und mit einem Mal“, sagt der Landarzt, „passiert... es diesem Laden echt gut... Probleme lösen sich auf, statt auf... Und ich glaube, ich weiß auch warum, obwohl... fische ich in meiner Shorts rum, ertaste einen... zu können... weit zurück, dass er halbwegs frei liegt. Natürlich... sachte zu, und furcht dabei die Stirn... der Plan, ich wollte Beweismittel vernichten... Handbewegung beiseite, und bestellte noch ein... leicht öffnen müsste, bringe ich es einfach nicht... packe alles wieder ein, und lasse mir... mürrisch an die Decke, als würde sie sich in... Beton gehauen. Wände, Boden, Decke, alles... viele Jahre den Hof gemacht hatte. Wie Philip es... hat, und fahre mit der Zunge mehrmals über... das Leben. Wie Philip... Gesamtkunstwerk. Ich kauere mich unter die sie... schließlich... gute Reise...
Ob das hier ein Architekt entworfen hat... wurde er bei Verhandlungen über den Kauf... bekommen? Wer hat den bezahlt? Der Steuerzahler... in Atlanta, und die Geldstrafe machte ihn... finanziert?... und zieht an seiner Pfeiffe, „sind im Grunde... Ich krieche über den Boden, und suche nach... den jungen verbitterten Helden der Geschichte... übersät mit Klugscheißer- Weisheiten aus... einem alten Mann, mein Sohn. Ich habe eine... „Wer das liest, hat ein Problem.“ Aha, denke ich... als du. Du stehst noch ganz am Anfang deines... den Fernseher wegnimmt. Ein paar cm weiter... was zu sagen habe. Vielleicht bin ich ja bloß... das Klo, denke ich.
Neben der Türe entdecke ich eine rudimantä... dium gibt es Künstler“, sagt Philip. „Das sind die... „Hallo?“ Nur ein Knacken. „Ich brauche... Künstler-Bürger. Ich denke je mehr Leute Künstler... „Die Zelle hat kein Klo.“, schallt es aus der... perfekten Künstler-Gesellschaft.“... Das wäre der nächste Punkt gewesen.“, sagt. die Atlantic-Charta ja der erste Schritt zur Perfekten... Architekten... sind nun bestimmt keine Künstler.“... „Das ist eine Notruftaste! Die ist für... passiert was! Die Lage wendet sich zu deinen... an. Ein bisschen Service am Kunden, könnte... auf deinem Lebensweg durch Schlaglöcher...
Mein inflationärer Gebrau... owaschen benutzt wird von einem großen... Taxi. Der Wagen hält vor der Kneipe, und... über‘s Gesicht sprudeln und in den Mund. Ist es... geschätzte 100 Meter, biegen links ab, und ... sage zu Philip „Tolle Werkstatt. Wir sollten... Aussteigen.“ Ich steige wieder aus.



Cut-Up Flashback (spoken word version)



Kater-Elfchen

Kopfschmerz
Übersteuerte Wahrnehmung
Unter meiner Schädeldecke
Versaut mir den Tag
Lethargie